Konsumgüter sind materielle Güter, die unmittelbar menschliche Bedürfnisse befriedigen. Im Gegensatz zu Investitionsgütern werden Konsumgüter nicht als Produktionsmittel eingesetzt. Man unterscheidet zwischen Konsumgütern, die über einen längeren Zeitraum genutzt werden können, wie zum Beispiel Haushaltsgegenstände oder Kleidung, und Konsumgütern, die nur einmal genutzt werden können, wie zum Beispiel Lebensmittel. Unter Alltagskonsumgütern versteht man Konsumgüter, die häufig, ohne sorgfältige Planung oder Vorbereitung und mit langen Konsumintervallen gekauft werden. Typischerweise handelt es sich dabei um relativ preisgünstige Waren (z. B. Benzin, Brot, Toilettenpapier, Zeitungen etc.), die von Herstellern mit einer Massenmarktstrategie verkauft werden. Such- und Preisvergleichsartikel werden seltener und zu höheren Preisen gekauft als Artikel des täglichen Bedarfs. Beim Einkauf ist ein höheres Maß an Planung erforderlich. Während des Kaufentscheidungsprozesses werden Vergleiche durchgeführt, um die besten Alternativen auszuwählen. Diese Waren werden sowohl von Herstellern als auch von Händlern beworben und häufig im Fachhandel verkauft (zum Beispiel: Autos, Markenkleidung, Markenmöbel, Parfüm). Spezialitäten und Spezialprodukte: Hierbei handelt es sich hauptsächlich um Luxusartikel und es gibt nur sehr wenige alternative Marken im Geschäft. Die Preissensibilität ist gering. Daher können diese Luxusgüter sehr hohe Preise erzielen. Solche Waren werden mit einer exklusiven, auf die Zielgruppe ausgerichteten Marketingstrategie beworben und nur von speziell ausgewählten Markenhändlern verkauft (zum Beispiel: Luxusuhren, teures Porzellan, Kristall, Wein). Bestimmte Waren werden nur sehr wenig nachgefragt und selten gekauft, weil die Verbraucher entweder nicht wissen, dass es sie gibt, oder weil es sich um Produkte handelt, die die Menschen emotional ablehnen. Verbraucher lehnen diese Gegenstände ab, da sie als störend empfunden werden. Der Verkauf solcher Produkte wird durch aggressive Werbung unterstützt und durch Direktverkäufe gefördert. |